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trend 2005
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Being Naive |
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Eine neue bewusste Naivität bestimmt unser Leben. Unbeschwert und fröhlich wie Kinder betrachten wir mit großen Augen staunend die Welt. Ein frischer, unschuldig-naiver Blickwinkel lässt bekannte und vertraute Dinge in einem anderen Licht erscheinen und bestimmt unser Handeln. “Being Naive” heißt, unschuldig, mit befreitem Geist, Spontaneität und Optimismus neu entdecken. Wir lieben die Verkleidung, sind süße Prinzessin, tapferer Ritter oder bärenstarker Superheld. Die “Kostüme” sind aus märchenhaften, fantastischen Tüll- oder Baumwollstoffen in bunten, pastelligen Bonbonfarben. Lustige Babydolls gehören genauso dazu wie bunte, weit ausgestellte Petticoats. Verspielte Stickereien, farbige Bänder, zauberhafte Rüschen, funkelnde Sterne und rote Herzchen schmücken Kleider wie Accessoires, dekoriert mit Glitzerelementen und Perlen. |
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Being Rebellious |
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Sie stehen im Dienst ihrer eigenen Sache: die Rebellen der Großstadt. Das athletisch-sportliche Outfit ist ausdrucksstarkes Accessoire, Statement und Schutz zugleich. Wild entschlossen wie Uma Thurman im gelben Motorraddress in „Kill Bill“ widersetzt sich die Kämpferin der Neuzeit ungestüm allen Konventionen. Für sie gibt es keine Unterschiede zwischen Geschlecht, Rasse oder Alter. Being Rebellious heißt selbstbewusst mit Traditionen brechen, sich nicht vorschreiben lassen, was man tun, denken, oder gar anziehen soll. Sportive Lederkleidung mit Protektoren aus stabilen Kunststoffen oder unverwüstlichem Metall schützen die stolze Rebellin. Hohe Stiefel umklammern mit vielen Schnallen festgezurrt Fuß und Wade. Underground Fashion-Labels und ihre kultigen Abzeichen sind die geheimen Insignien der Unangepassten. Kantige Blockstreifen säumen wie ein Ausrufezeichen seitlich die Hosenbeine. |
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Being in Love |
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Das Verlangen nach Nähe und Zärtlichkeit. Die Sehnsucht nach noch mehr Lebensfreude und intensiveren Erlebnissen geben dabei der Erotik einen besonderen Stellenwert. Sie beflügelt die Phantasie und eröffnet uns die verführerische Vielfalt des Verwöhnens. Extravagante kulinarische Gaumenfreuden sorgen für außergewöhnliche Hochgenüsse. Diese luxuriöse Welt zu gestalten, bereitet ein außerordentliches Vergnügen. Üppig wird sie mit funkelnden Lüstern aus geschliffenen Kristallen oder kostbaren Perlenvorhängen dekoriert. Kunstvoll drapierte, opulent bestickte Brokatstoffe verleihen der intimen Atmosphäre unseres „Boudoirs“ einen dezent-erotischen Glanz, der sich auch in den Kleidern wieder findet. Nur sinnliche Materialien wie fließender Satin, duftiger Chiffon oder raschelnder Taft werden verarbeitet. Dabei lässt sich manchmal ein Blick auf die nostalgische Wäsche aus feiner Spitze erhaschen. |
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Being Constructive |
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Die Konzentration auf das Wesentliche und die Suche nach Perfektion bestimmen unser Handeln. Makellose Strukturen schaffen eine Welt voller Klarheit und schlichter Ästhetik. Stilvolle Funktionalität in minimalistischer Verspieltheit. Being Constructive ist der Trend der leisen (Farb-) Töne. In seiner Reduktion auf das Wesentliche stellt er eine neue puristische Form von Luxus dar. Die Verwendung weniger ausgewählter, innovativer Produkte von erlesener Qualität und höchstem technischen Niveau betonen unsere Persönlichkeit. Das Outfit besticht durch seinen vollendeten Stil: Zeitlos, reduziert - schlicht und präzise gefertigt, umhüllt es raffiniert den Körper mit metallisch glänzender Seide oder ultrafeiner Hightech-Wolle. Falteneffekte unterstreichen die graphisch-konstruktive Note dieser Mode, die in ihrer geradlinigen Anmutung nur wenige Verzierungen dieser Art erlaubt. Die Farben sind klar und unaufdringlich. Schlichtes Weiß, dezentes Grau oder existenzialistisches Schwarz werden um gedeckte Sandfarben harmonisch ergänzt. |
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